Geschichte

Geschichte der Hofer Sozialdemokratie von 1872 bis heute

Mitte 19. Jahrhundert bis 1945
1. Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie
2. Erste Versuche einer Parteigründung
3. Gründung der Hofer SPD
4. Parteiverbot und Verfolgung
5. Frühe Wahlerfolge
6. Der Wahlkreis Hof als sozialdemokratische Hochburg
7. Ein Hofer Sozialdemokrat den man kennen muss
8. Spaltung und Revolution
9. Rekordergebnis und rote Horden
10. Nationalsozialismus

Chronologie der Nachkriegsjahre
11. 1946: Wiedergründung
12. 1950: SPD-Oberbürgermeister Hans Högn
13. 1970: Oppositionszeit
14. 1988: SPD-Oberbürgermeister Dieter Döhla

Die Textilstadt Hof im 19. Jahrhundert

Hof war von seiner Gründung bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eine Stadt des Handels und des Handwerks. Besonders das Textilgewerbe hatte von Beginn an große Bedeutung und bestimmte das handwerkliche Leben.

In den 30er und 40er Jahren befand sich das Gewerbe in einer ausgesprochenen Krise, da in Konkurrenzgebieten durch zügige Mechanisierung billiger produziert werden konnte.

Erst durch den Bau der Eisenbahnlinien Nürnberg- Bamberg- Hof und Hof- Plauen- Leipzig, die 1848 fertiggestellt wurden, verbesserte sich die Situation grundlegend. Nun konnte schnell und billig Kohle herangeschafft und damit die Dampfmaschine eingesetzt werden. Hof wurde damals mehr und mehr zu einer Industriestadt und die Einwohnerzahl stieg rasant an.

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